Starkes Immunsystem - weniger Infekte

Online-Veröffentlichung des Ratgebers: Starkes Immunsystem - weniger Infekte

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Vowort der Autorin

Vorwort der Autorin zum Ratgeber: Starkes Immunsystem - weniger Infekte

Das Geheimnis der Gesundheit

Wer kerngesund ist, der fühlt sich "rundherum wohl", den kann so leicht "nichts aus der Bahn werfen". Gesundheit heißt also, dass nicht nur Krankheitssymptome fehlen oder beseitigt sind, sondern dass der gesamte Organismus fit ist, was auch geistige und seelische Einflüsse mit einschließt.

Lästige Störenfriede

Um die harmonische Funktion der Organsysteme zu gewährleisten, ist der Körper mit einem komplexen Abwehrsystem ausgestattet. Es untergliedert sich in ein unspezifisches und in ein spezifisches Abwehrsystem.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel I

Die Abwehr körperfremder Substanzen und die kontinuierliche Überwachung des Organismus im Hinblick auf anomale, zu entsorgende Körperzellen - das sind die zentralen Aufgaben des Abwehrsystems. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben arbeiten das unspezifische Abwehrsystem und das spezifische Abwehrsystem (Immunsystem) eng zusammen.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel II

Die wesentlichen Organe, die einen direkten oder indirekten Beitrag zur körpereigenen Abwehr leisten: Nervensystem, Lungen, Lymphknoten, Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm, Knochenmark Haut und Bindegewebe, Schleimhaut, Thymusdrüse, Magen, Milz, Hormonsystem, Niere

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel III

Das Immunsystem wird bei seiner Arbeit durch viele Organsysteme unterstützt. Sie lassen sich in "Spezialisten" und "Helfershelfer" unterteilen. Die "Helfershelfer" sind unter anderem das Bindegewebe, die Leber und die Haut.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel IV

Die Mehrheit der Immunzellen wird von den weißen Blutkörperchen gebildet. Ihre Heimat ist, ebenso wie die der roten Blutkörperchen und die der Blutplättchen, das Knochenmark. Zu den weißen Blutkörperchen gehören die T-Lymphozyten, B-Lymphozyten, Monozyten, Makrophagen, Granulozyten und Killerzellen.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel V

Die große Familie der Abwehrstoffe stellt sozusagen das "Waffenarsenal" des Immunsystems dar. Es gibt so genannte direkte Immunstoffe und indirekte Immunstoffe sowie eine Art "chemische Entsorgung", bei der immunogen wirksame Moleküle Schadstoffe chemisch binden, neutralisieren und entsorgen.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel VI

Haut und Schleimhaut bilden die Grenze zwischen Individuum und Umfeld. Dabei steht einer durchschnittlichen Hautoberfläche von 1,5-2 Quadratmetern eine Darmschleimhautoberfläche von etwa 300-400 Quadratmeter gegenüber. Diese riesige Fläche ist einem dauerhaften Beschuss von Antigenen in Form von Mikroben, Parasiten, Allergenen und toxischen Schadstoffen ausgesetzt.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel VII

Wenn die Darmflora gesund ist, wenn also das Terrain stimmt, können sich weder Bakterien wie Salmonellen oder Helicobacter, noch Pilze im Darm ansiedeln. Die gesunde Mikroflora schirmt aber nicht nur die möglichen Anhaftstellen der Schleimhaut ab, sondern sie kann auch eine Veränderung des Säure-Basen-Haushaltes zustande bringen und die Sauerstoffbilanz so verändern, dass den Feinden die Lebensmöglichkeiten genommen werden.

Hand in Hand gegen den Feind - Kapitel VIII

Vitamine sind - ähnlich wie Spurenelemente und Mineralstoffe - unentbehrliche Bausteine, die bei vielen Stoffwechselprozessen eine Schlüsselrolle übernehmen und gewissermaßen als dauerhaft anwesende Katalysatoren die Regelkreise des Immunsystems erhalten.

Die Abwehr schlägt zurück- Kapitel I

Das Abwehrsystem des Körpers verfügt über viele "Mitarbeiter", die Hand in Hand zusammenarbeiten. Sie unterliegen dabei einer hierarchischen Ordnung. Entzündungen und Fieber sind typische Anzeichen dafür, dass die Körperabwehr sich nicht foppen lässt und ungestümen Invasoren unverzüglich den Kampf ansagt.

Die Abwehr schlägt zurück- Kapitel II

Überwinden die Angreifer die erste Abwehrlinie und dringen in den Körper ein, so herrscht Alarmzustand im Körper. Die zweite Frontlinien-Aktion des Immunsystems formiert sich. Ihre Aufgabe ist, gezielt Alarm zu schlagen, Verteidigungskräfte zu mobilisieren, das Kampfgebiet abzuriegeln,

Die Abwehr schlägt zurück- Kapitel III

Sollte den Eindringlingen ein Etappensieg gelingen, der ihnen ermöglicht, sich über den Ort des Geschehens hinaus auszubreiten, stoßen sie wiederrum auf Hindernisse. Denn im Gewebestreifen zum einen die sensibilisierten Killerzellen umher, aber auch Makrophagen, die mit den Lymphknoten in Kontakt stehen

Vorbeugende Schutzimpfungen

Die Entdeckung des Immunisierungsprinzips im 18. Jahrhundert führte zur Entwicklung der Impfung. Im Laufe der Zeit wurde gegen viele Krankheitserreger, gegen die der Körper eine Immunität oder Resistenz aufbauen kann (z.B. Pocken, Kinderkrankheiten), ein entsprechender Impfstoff entwickelt, der oral oder per Injektion verabreicht wird.

Wenn das Immunsystem schlapp macht

Das Immunsystem reagiert auf aggressive Eindringlinge mit einer sofortigen Abwehrreaktion, bei der, je nach Art des "Aggressors", mitunter alle Regelkreise der Immunabwehr eingeschaltet sind. So werden die Antigene zügig schachmatt gesetzt und die Ordnung im Organismus ist wieder hergestellt. Damit die Abwehrreaktionen reibungslos ablaufen können, müssen wichtige Voraussetzungen erfüllt sein.

Fitnesstrainings für die Abwehrkräfte - Kapitel I

Was kann getan werden, damit das Immunsystem wieder volle Leistung erbringen kann? Eine ganze Menge! Es gibt vielfältige Therapiemöglichkeiten und gesundheitsfördernde Maßnahmen, die diesen Zweck erfüllen. Ziel der ärztlichen Verordnung oder - in leichten Erkrankungsfällen - der Selbstmedikation sollte sein, auf den individuellen Fall abgestimmte Arzneimittel oder Maßnahmen einzusetzen.

Fitnesstrainings für die Abwehrkräfte - Kapitel II

Generell sind dem Organismus in diesem Zustand regenerative Maßnahmen oder Therapien nützlich. Dem Körper ist zum Beispiel Ruhe zu gönnen, dem "Geist" sollten positive Dinge geboten werden und die "Seele" sollte in der akuten Infektionsphase von belastenden Problemen wenn möglich verschont bleiben.Die Homöopathie ist eine zentrale Behandlungsmethode der Naturheilkunde.

Zurück zur Gesundheit - die Antihomotoxische Medizin - Kapitel I

Der Begründer der Homotoxikologie, Dr. med. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985), stellte während seiner Tätigkeit als homöopathischer Arzt fest, dass chronische Krankheiten mit den klassischen Medikamenten der etablierten, allopathischen Medizin nur schwer zu beeinflussen sind. Er erkannte, dass Krankheiten sinnvolle Abwehrvorgänge des Körpers gegen schädliche Substanzen oder Folgen von Schadstoffeinwirkungen sind.

Zurück zur Gesundheit - die Antihomotoxische Medizin - Kapitel II

Die Grenze zwischen dem Krankheitsgeschehen außerhalb der Zelle und innerhalb der Zelle wird als "biologischer Schnitt" bezeichnet. Störungen oder Krankheiten vor dem biologischen Schnitt lassen sich meist gut und oft völlig ausheilen; Krankheiten hinter dem biologischen Schnitt sind schwieriger zu heilen.

Zurück zur Gesundheit - die Antihomotoxische Medizin - Kapitel III

Reckeweg war die Bedeutung einer rechtzeitigen und den einzelnen Phasen angepassten Therapie bewusst und entwickelte die Antihomotoxische Therapie. Als besondere Form der Homöopathie erfasst sie den Menschen (und das Tier) in seiner physischen, körperlichen, psychischen und seelischen Gesamtheit. So sollten zum Beispiel bei Atemweginfekten nicht nur die Symptome Husten oder Schnupfen behandelt, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers insgesamt gefördert werden.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel I

Zugluft, verdorbene Speisen, erkältete Mitmenschen usw. Es gibt im Alltag viele Belastungen für den Organismus, die er kompensieren muss. Nicht immer gelingt ihm das auf Anhieb, und so kommt es häufig vor, dass Krankheitserreger nicht mehr allein durch Ausscheidung entsorgt werden können, sondern dass der Organismus eine Entzündung initiieren muss, um die Eindringlinge hinaus zu katapultieren.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel II

Alle Glieder tun weh, der Kopf dröhnt, die Körpertemperatur steigt, man fröstelt und will nur noch ins Bett. Fieber und Frösteln (bis hin zu Schüttelfrost) sind typische Symptome bei akuten Infektionskrankheiten und - trotz aller Unannehmlichkeit - positive Signale dafür, dass der Organismus den Krankheitserregern ein "Fegefeuer" bereitet, um sie zu eliminieren.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel III

Wenn die Atemwege gereizt oder entzündet sind, macht sich dies in Form von Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden und heiserer Stimme bemerkbar. Halsschmerzen sind oft die ersten Symptome einer Erkältung beziehungsweise eines Infektes der Atemwege.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel IV

Ohrenschmerzen - sehr unangenehm - können viele Ursachen haben, zum Beispiel Feuchtigkeit im Ohr (nach Baden und Tauchen), unsachgemäße Reinigung des äußeren Gehörgangs oder Erkältungskrankheiten. Auch wenn sie meist harmlos sind, sollte die Selbstmedikation nur kurzfristig erfolgen.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel V

Eine Entzündung der Nebenhöhle, die nicht zügig ausheilt, kann in eine Bronchitis übergehen. Der infizierte Schleim läuft aus den Nebenhöhlen über den Rachen ab, und so können die entzündlichen Reaktionen auf die Luftröhre und die Bronchien übergreifen. Auslöser einer Magenverstimmung sind oft Ernährungsfehler, verdorbene Speisen oder starker Stress, der krankheitserregenden Mikroorganismen, zum Beispiel Viren, den Weg ebnet.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel VI

Der Brechdurchfall ist eine Erkrankung, die meistens viral bedingt ist. Aber auch bakterielle Erreger wie Salmonellen oder Shigellen können Verursacher sein. Wenn der Durchfall nach Auslandsreisen oder exotischen Speisen aufgetreten ist, sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.

Alltagsinfekte - schnell wieder auskurieren - Kapitel VII

Eine Blasenentzündung wird durch krankheitserregende Mikroorganismen verursacht, meistens handelt es sich um Bakterien. Es kommt zu ständigem Harndrang, wobei je doch nur kleine Mengen Harn entleert werden können. Das Urinieren kann sehr schmerzhaft sein, der Harn kann auch Blut enthalten

Klassische Kinderkrankheiten - Kapitel I

Jeder Lebensabschnitt eines Menschen birgt spezielle Aufgaben im Hinblick auf seine Entwicklung und Reifung. Ein wichtiger Lebensabschnitt für ein Kind ist unter anderem die Phase der klassischen Kinderkrankheiten. Denn in dieser Phase optimiert nicht nur das Immunsystem seine Leistungsfähigkeit - durch die Auseinandersetzung mit den entsprechenden Infekten -, sondern auch psychische Eigenschaften wie Geduld, Disziplin, Ausdauer und Standhaftigkeit werden durch das Krankheitsgeschehen trainiert.

Klassische Kinderkrankheiten - Kapitel II

Das Drei-Tage-Fieber tritt in den ersten beiden Lebensjahren auf. Drei Tage lang fiebern die Kinder sehr hoch (39 °c bis 40 °c) und sind in der Regel übellaunig. Masern beginnen mit grippalen Erscheinungen wie hohes Fieber bis 40 Grad, Schnupfen, Bindehautentzündung mit Lichtscheu und Husten. Die Kinder machen einen schwerkranken Eindruck.

Klassische Kinderkrankheiten - Kapitel III

Röteln werden ebenfalls von Viren hervorgerufen. Diese Krankheit verläuft in der Regel leicht. Der Scharlach wird durch eine bakterielle Invasion mit Streptokokken ausgelöst. Die Infektionskrankheit beginnt meistens mit Erbrechen, starken Halsschmerzen und Fieber. Windpocken sind eine sehr ansteckende Viruserkrankung, Der Name rührt daher, das sie "wie mit dem Wind" übertragen werden; denn sogar bei 10 Meter Abstand zum Erkrankten kann eine Ansteckung erfolgen

Klassische Kinderkrankheiten - Kapitel IV

Mumps ist ebenfalle eine Virusinfektion, die vor allem die Ohrspeicheldrüse befällt. Die Drüse schwillt extrem an, wird hart und schmerzhaft und verleiht dem Gesicht einen hamsterartigen Ausdruck. Keuchhusten ist eine sehr ansteckende Krankheit, die lange andauert. Es heißt: Drei Wochen kommt er, drei Wochen bleibt er, drei Wochen geht er.

Sondermüll - eine Aufgabe für Pilze?

Pilze besiedeln die Haut und Schleimhäute des gesunden Menschen. Nur wenn die Haut oder Schleimhäute nicht optimal intakt sind und das Immunsystem nicht vollen Einsatz bringen kann, entstehen Pilzinfektionen. Sie sind auch von Mensch zu Mensch übertragbar.

Allergien - das Immunsystem sieht nur noch "Feinde" - Kapitel I

Allergien sind fehlgeleitete, überschießende Immunreaktionen. In den Industrieländern haben Allergien in den letzten Jahren alarmierend zugenommen. Das Wort "Allergie" wurde 1906 von einem Wiener Kinderarzt geprägt. Es bedeutet "andere Reaktion" und bezeichnet eine Überempfindlichkeitsreaktion auf an für sich harmlose Substanzen.

Allergien - das Immunsystem sieht nur noch "Feinde" - Kapitel II

Im Bereich der Naturheilkunde werden Allergien unter anderem auch mit Methoden wie Kinesiologie, Elektroakupunktur und Bioresonanzverfahren diagnostiziert beziehungsweise therapiert. Zur Gegensensibilisierung kommt oft die Eigenbluttherapie zum Einsatz. Dazu wird dem Körper etwas Blut entnommen und im Anschluss nach zum Beispiel Potenzierung oder Anreicherung mit einem Homöopathikum wiederzugeführt.

Allergien - das Immunsystem sieht nur noch "Feinde" - Kapitel III

Eine spezielle Form der allergischen Reaktionen ist die Neurodermitis ("Juckflechte"). Diese Erkrankung beziehungsweise Hautstörung wird auch atopische Dermatitis (atopisch = ungewöhnlich) oder atopisches Ekzem genannt. Bei einer Neurodermitis treten mehrere der klassischen Allergieformen auf - sowohl allergische Sofortreaktionen als auch verzögerte Spätreaktionen.

Gesunde Ernährung - Immunstärkung ganz nebenbei - Kapitel I

Es lohnt sich, dem Immunsystem nicht erst Aufmerksamkeit zu widmen, wenn es auf Grund von Infektionen auf Hochtouren arbeitet, sondern ihm schon im Vorfeld genügend Unterstützung zu kommen zu lassen. Zusammengefasst bedeutet das: Ungesundes meiden, Gesundes fördern. Gerade im Bereich der Ernährung kann für die Gesundheit bereits sehr viel getan werden.

Gesunde Ernährung - Immunstärkung ganz nebenbei - Kapitel II

Der menschliche Organismus hat die großartige Fähigkeit, trotz Engpässen, zum Beispiel bei Vitaminen oder Spurenelementen, weiterhin lange Zeit normal zu funktionieren. Irgendwann jedoch sind die Anpassungsmechanismen doch einmal überfordert, und es entwickeln sich sogenannte Befindlichkeitsstörungen, die auch in schwerere Erkrankungen münden können. Hier setzt unter anderem die Orthomolekulare Therapie an.

Glossar / Lateinische Bezeichnung - Deutsche Bezeichnung

Medizinische Fachbegriffe und ihre Bedeutung.

Weiterführende Literatur

Hier finden Sie weiterführende Literatur zum Themenkomplex.

Patientenvereine und Selbsthilfegruppen

Hier finden Sie die wichtigsten Adressen für Patientenvereine und Selbsthilfegruppen im Themenkomplex.